Stärkung des Immunsystems bei Hunden

Ein gesunder Hund ist Wunsch und Ziel jeden Hundehalters. Genau wie bei uns Menschen auch, hängt die Gesundheit als Überbegriff mit vielen verschiedenen Faktoren zusammen. Sie haben alle Einfluss auf das Immunsystem, welches dafür zuständig ist, potenzielle Krankheitserreger abzuwehren und bereits eingedrungene zu bekämpfen. Ist also das Immunsystem konstant stark, haben es sämtliche Krankheiten sehr schwer. Da liegt es nah, bereits zur Vorbeugung das Immunsystem des Hundes so gut wie möglich zu unterstützen. 

Gesunde Darmflora

Ebenso wie bei Menschen spielt auch bei Hunden die gesunde Darmflora eine sehr große Rolle in der Gesamtgesundheit des Hundes. Im Darm sammeln sich jedoch besonders viele Pilze und Bakterien an, nicht nur die wichtigen Darmbakterien. Damit die Darmflora im Gleichgewicht bleibt, helfen sanfte Mittel zur Darmsanierung. 

Würmer ausschließen

Damit das Immunsystem zuverlässig arbeiten kann, muss der Hundekörper unbelastet sein denn Parasiten oder Würme setzen den ganzen Körper unter Stress und während er befallen ist, ist er auch anfälliger für andere Krankheiten.

Viel Erholung gegen Stress

Wenn der Körper unter Stress steht, erhöht sich ständig der Cortisol-Spiegel im Blut. Das führt dazu, dass mehr Antigene gebildet werden, so dass der Hund anfälliger für Allergien und Autoimmunkrankheiten wird. Gleichzeitig steigt die Anfälligkeit für Infekte, denn es befinden sich weniger Immunzellen im Blut. Diese Kettenreaktion lässt sich vermeiden, wenn Hunden genügend Ruhephasen ermöglicht werden. Auch in der Natur haben Fleischfresser wie die Wölfe zum Großteil Phasen, in denen sie nichts tun. Bis zu 20 Stunden am Tag sollten Hunde eigentlich herumliegen und nichts tun außer schlafen, dösen und den Körper entspannen. 

Da sich dieses Ruhebedürfnis so stark von dem der Menschen entscheidet, werden Hunde oft missverstanden. Viele Hundebesitzer überfordern ihren Hund aus gut gemeintem Tatendrang. Sie meinen, dem Hund wäre langweilig, er bräuchte mehr Abendteuer, mehr Bewegung, mehr Anforderungen. Natürlich braucht ein Hund auch das, aber zu einem wesentlich geringeren Anteil des Tages als wir Menschen. Weil er sich aber an unser Leben anpassen muss, bekommt er oft nicht genügend lange Ruhephasen, ist ständig aufgedreht und angestrengt. Das Immunsystem kommt dann nicht mehr gegen Angriff von außen an, weil der gesamte Kreislauf müde und überfordert ist. Wer seinen Hund also regelmäßig zum schlafen ins Körbchen schickt, tut seiner Gesundheit einen Gefallen. 

Bewegung und frische Luft

Bewegung an der frischen Luft hält fit, macht wach und bringt den Kreislauf in Schwung. Alle Hunde, egal wie groß, klein, alt oder jung, brauchen täglich Kontakt zur Natur und frischen Wind um die Nase. Dabei ist es auch egal, ob es nass oder kalt draußen ist. Im Gegenteil, wechselndes Klima hilft dem Immunsystem dabei, sich abzuhärten und anpassungsfähig zu werden. Vor allem kleine Hunde werden oft vor dem Wetter geschützt und entwickeln sich dadurch noch kränklicher, weil ihr Immunsystem nichts mehr gewohnt ist. Je nach dem, was der Hund dem Wetter entgegen zu setzen hat, sollten natürlich Schutzkleidung und Dauer der Spaziergänge angepasst werden. Nötig sind sie aber auf jeden Fall! Auch für die Bewegung, die den Kreislauf in Gang hält und die Muskeln stärkt. Ein fitter Hundekörper hat auch ein fittes Immunsystem. 

Vitamine und Mineralstoffe

Jeder Körper braucht eine Vielzahl Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente, damit er alle Funktionen erfüllen kann. Man nennt sie zusammenfassend auch Mikronährstoffe. Eine ausgewogene und gesunde Ernährung kann den Hund mit allen wichtigen Mikronährstoffen versorgen, solange er gesund ist. Bei einer Krankheit jedoch erhöht sich der Bedarf, vor allem der Vitaminbedarf. Daher kann im Umkehrschluss eine vorbeugende erhöhte Zufuhr von Vitaminen in besonders gefährdeten Zeiten (Stichwort Erkältungszeit) hilfreich sein. 
Auch Zink ist ein wichtiger Stoff zur Unterstützung der Gesundheit. 

Am wichtigsten ist eine genau auf den jeweiligen Hund abgestimmte Zusammenstellung der Ernährung. Zusammen mit einem guten Tierarzt oder Ernährungsberater für Hunde kann man die beste Fütterung für das eigene Tier finden. Das lohnt sich für das restliche Hundeleben, denn die richtige Ernährung ist die Basis für jegliche Gesundheit.